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Presseerklärung: Kritik gegen Verein Inwole ist unbegründet (20.12.2009) PDF Drucken

Der Brandenburger Verfassungsschutz fährt mal wieder eine Kampagne gegen linke Gruppen im Land – ganz dem Zeitgeist verpflichtet, will er offensichtlich den Berliner Kolleginnen und Kollegen in nichts nach stehen: Dort wird schließlich auch seit Monaten eine Kampagne gegen vermeintlich linke Autoanzünder gefahren. Verurteilungen von „Linken“ gibt es bis heute zwar nicht, aber das interessiert offensichtlich nur am Rande: Eine linksautonome Gefahr wird herbeigeschrieben. Umso bedauerlicher ist es, dass auf die Potsdamer Tageszeitung PNN jetzt offensichtlich meint, in die Kampagne Berliner Boulevardzeitungen einstimmen zu müssen. Jüngstes Opfer ist der Verein Inwole in Potsdam.

Während CDU-Hardliner Sven Petke offensichtlich seine Kontakte zum ehemaligen Arbeitgeber Verfassungsschutz nutzt, um Kampagnen gegen missliebige Projekte und Vereine loszutreten, wäre es eigentlich an der Zeit, den Blick Richtung Kopenhagen zu wenden. Angesichts der katastrophalen Ergebnisse des Klima-Gipfels wird deutlich, dass das Problem nicht in einem Aufruf zu Demonstrationen und zivilen Ungehorsam gegen eine Alibi-Veranstaltung besteht, die für Milliarden von Menschen auf der Welt eine dramatische Verschlechterung ihrer Lebensbedingungen bedeutet.

Linksjugend ['solid] Potsdam verurteilt die unbegründete Panikmache von Sven Petke, PNN und Brandenburger Verfassungschutz: Wir kennen das Projekthaus Babelsberg und den Verein Inwole als wichtigen Akteur der Jungendbildung in der Potsdam und Brandenburg. Zuletzt veranstalteten wir in den Räumlichkeiten ein Vorbereitungstreffen für eine Gedenkstättenfahrt nach Polen. Den engagierten Mitgliedern des Vereins antidemokratische Positionen und Gewalttätigkeit vorzuwerfen, ist absurd!

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