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NPD und Bundeswehr - Antikriegstag in Brandenburg (01.09.2012) PDF Drucken
01.09.12

Zum heutigen Antikriegstag und dem in Lübbenau stattfindenden Brandenburgtag erklärt der Landessprecher_innenrat der Linksjugend ['solid] Brandenburg:


Während DIE LINKE und die Linksjugend ['solid] heute in Strausberg und Kleinmachnow anlässlich des Antikriegstages Friedensfeste veranstalten, ist die Bundeswehr, die mit einer Bühne und einem Truck neue Rekrut_innen werben will, auf dem Brandenburgtag in Lübbenau an diesem Wochenende präsent. Robert Walter, Mitglied des Landessprecher_innenrates der Linksjugend ['solid] Brandenburg dazu:„ An diesem Tag hat die Bundeswehr, die krampfhaft versucht in der Bevölkerung Legitimation für ihre Kriegseinsätze zu schaffen, nichts auf der Straße zu suchen.“

Der erste September erinnert an den Überfall der Deutschen auf Polen, welcher 1939 den zweiten Weltkrieg auslöste und steht damit unter der Losung „Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus“! „Doch nicht einmal dem Ausruf 'nie wieder Faschismus' kann Brandenburg heute gerecht werden", ergänzt Jürgen Engert, ebenfalls Mitglied des Landessprecher_innenrates und erläutert weiterhin: „denn nur wenige hunderte Meter vom Veranstaltungsgelände entfernt, darf heute auch die NPD einen Stand durchführen und damit für eine faschistische, rassistische und überstigerte nationalistische Ideologie werben, die im Beginn des zweiten Weltkrieges und der Ermordung von Millionen mündete. Zusätzlich werden Nazis heute Nachmittag versuchen eine Demonstration in Velten durchzuführen, die wir zum wiederholten Male zum Desaster für sie machen werden.“


„Die Linksjugend ['solid] Brandenburg fordert die Veranstalter_innen des Brandenburgtages daher auf, die Genehmigung des NPD Standes unverzüglich zurück zu nehmen, die Bundeswehr des Platzes zu verweisen und sich stattdessen für ein friedliches Miteinander einzusetzen“, so Isabelle Vandré, Mitglied des Landessprecher_innenrates.