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Presseerklärung: Killerbrause-Kampagne: Truck-Stop in Potsdam! PDF Drucken
AktivistInnen informieren bei Coca-Cola Weihnachtsmarkt-Aktion über die Vorwürfe gegen den Konzern (15.12.2006)

Viele Potsdamerinnen und Potsdamer staunten nicht schlecht, als sie am Freitag die Coca-Cola Trucks auf dem Weihnachtsmarkt in der Brandenburger Str./ Ecke Dortustr. besuchten. 5 Weihnachtsmänner hielten vor der Bühne ein Transparent in die Höhe, auf dem zu lesen war: „Cola in die Suppe spucken - 7 tote Gewerkschafter und Zero Verantwortung“. Dazu verteilten sie Flugblätter, die über die Morde in kolumbianischen Coca-Cola Abfüllanlagen und den akuten Wassermangel in indischen Regionen aufgrund von ähnlichen Coca-Cola Fabriken informierten.

Dazu erklärt Josephine Michalke von der soeben gestarteten, brandenburgweiten „Killerbrause“ Kampagne: „Wir begrüßen diese kreative Form der Meinungsäußerung ausdrücklich. Die Aktivistinnen und Aktivisten haben durchschaut, wie verlogen es von der Coca-Cola Company ist, in Deutschland Kindern Weihnachtsgeschenke zu überreichen und mit ihnen Lieder zu singen. Gleichzeitig entzieht die Firma in Indien kinderreichen Familien durch eine rücksichtslose Umweltpolitik die Lebensgrundlage. In Kolumbien zahlt der Konzern den durch die Morde an Gewerkschaftern eingeschüchterten Arbeiterinnen und Arbeitern für 11 Stunden Arbeit täglich nur noch ca. 150 Dollar im Monat.“

Um Brandenburgerinnen und Brandenburger besser über die Vorwürfe informieren zu können, hat die Kampagne unter www.killerbrause.de ein Informationsportal eingerichtet.