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Wohnraumsituation für Studierende ist immer noch ein Alptraum PDF Drucken
07.08.13

Im bundesdeutschen Vergleich steht Brandenburg gut dar, dennoch gibt es Studierende, welche keinen Wohnheimplatz erhalten können. "Es kann nicht sein, dass Studierende keinen Wohnplatz erhalten und im Ministerium von einer überdurchschnittlich guten Versorgung geredet wird." so Maik Stahr, Mitglied des Landesprecher_innenrates der Linksjugend [‘solid] Brandenburg.

„Gerade mal bei 13 Prozent liegt die Versorgungsquote, darauf dürfen wir uns nicht ausruhen.“ so Stahr. Das bedeutet im Klartext, dass für 51.000 Studierende mit den 400 neuen Wohnungen gerade mal 6.750 Wohnungen für Studierende bereitgestellt werden können. Umso erschreckender ist die Mitteilung der Wissenschaftsministerin Brandenburgs Sabine Kunst (parteilos, für die SPD). Sie sehe keinen Bedarf für weitere Studentenwohnheime im Land.

Maik Stahr erklärt dazu: „Die Linksjugend [‘solid] Brandenburg kritisiert diese Aussage zutiefst. Das was bis jetzt passiert ist, kann nicht mehr sein als ein Anfang.“

Gerade in Potsdam herrscht große Wohnungsnot. Und eben dort wurden seit längerer Zeit keine neuen Wohnheime mehr gebaut. Durch die Gentrifizierung und den daraus folgenden starken Mietsteigerungen muss aber für bezahlbaren Wohnraum für Studierende gesorgt werden.