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Pressemitteilung „Solidarität mit den hunger- und durststreikenden Flüchtlingen in Eisenhüttenstadt – Aufruf zur Demonstration am 19.07.2013 14:00h in Eisenhüttenstadt“ PDF Drucken
18.07.2013

  • * die Linksjugend ['solid] Brandenburg solidarisiert sich mit den Forderungen der Hungerstreikenden und fordert zudem die Schließung der Abschiebehaftanstalt Eisenhüttenstadt
  • * die Linksjugend ['solid] Brandenburg ruft dazu auf sich an der Demonstration diesen Freitag ab 14:00 Uhr in Eisenhüttenstadt zu beteiligen

„Seit dem Selbstmord eines Flüchtlings Ende Mai gerät die Abschiebehaftanstalt Eisenhüttenstadt immer wieder in Kritik. Mit dem Hunger- und Durststreikenden machen die Flüchtlinge nun erneut auf die unhaltbaren Zustände aufmerksam. Wir solidarisieren uns mit den Flüchtlingen und fordern dies auch von der Landesregierung. Die skandalösen Haftbedingungen in Eisenhüttenstadt, die bereits eine Person in den Selbstmord getrieben haben, müssen endlich offengelegt und bekämpft und abgeschafft werden. Forderungen nach einem freien Zugang zu externer, unabhängiger medizinischer und psychotraumatischer Versorgung können dabei jedoch nicht das alleinige Ziel sein. Vielmehr muss die perfide europäische Flüchtlingspolitik endlich beendet und ein universelles Aslyrecht etabliert werden,“ , erklärt Isabelle Vandré, Mitglied des Landessprecher_innenrates der Linksjugend ['solid] Brandenburg.

Isabelle Vandré dazu weiter: „Für diesen Freitag haben die Aktivist_innen des Protestcamps vor der Zentralen Aufnahmebehörde in Eisenhüttenstadt eine Demonstration angekündigt. Wir rufen alle Menschen dazu auf, sich an dieser zu beteiligen und in Solidarität mit den in der Abschiebefabrik Eisenhüttenstadt Inhaftierten für die sofortige Schließung des Abschiebegefängnisses und den Stopp aller Abschiebungen auf die Straße zu gehen.“