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Antifaschismus

Als junge AntifaschistInnen eint uns nicht nur die Einsicht in die Notwendigkeit antifaschistischer Theorie und Praxis, sondern auch die Auffassung einer grundsätzlichen Verbindung zwischen faschistischer Theorie und Praxis und dem Kapitalismus.

Antifaschismus ist demnach für uns nicht nur die Abwehr und Bekämpfung jeglicher faschistischer Aktivitäten sondern auch die Bekämpfung der herrschenden Verhältnisse, des Kapitalismus.

Wir beschäftigen uns mit Texten, gehen auf Demos, organisieren Partys und machen Aktionen. Wenn Du Infos willst oder  Lust hast bei uns mitzumachen, kannst Du uns über das Landesbüro erreichen!



Bericht: Halbe im März 2007 - Faschisten gehen baden PDF Drucken
Proteste gegen Naziaufmarsch in Halbe am 03. März 2007

Kalt jagte der Wind durch die Straßen. Kräftig schlug der Regen auf die Köpfe der Demonstrierenden. Der Hamburger Neonazi Christian Worch hatte wieder einmal zum pervertierten Heldengedanken in Halbe aufgerufen. Ursprünglich wollten die Neonazis bis zum Friedhof marschieren, doch durch die Gegendemonstration und verschiedene Auflagen der Polizei konnte Worchs Demonstration nicht wie geplant ablaufen. Eigentlich wollten sie sich am Bahnhof sammeln. Auch das ging schief. Sie versuchten auch schon am frühen Nachmittag zu marschieren, doch da die Demonstration der Neonazis erst am späten Nachmittag begann, standen die angereisten Neonazis lange Zeit im Regen - ein (kleiner) Grund zur Freude für die angereisten GegendemonstrantInnen. Erst am späten Nachmittag konnte das "Heldengedenken" beginnen.

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Presseerklärung: 60 Jahre Auflösung Preußens: die Pickelhaube begraben lassen. (26.02.2007) PDF Drucken
"Geleitet von dem Interesse an der Aufrechterhaltung des Friedens und der Sicherheit der Völker und erfüllt von dem Wunsche, die weitere Wiederherstellung des politischen Lebens in Deutschland auf demokratischer Grundlage zu sichern," erließ der Alliierte Kontrollrat am 25. Februar 1946 in Berlin das Gesetz zur Auflösung des Staates Preußen, da dieser "seit jeher Träger des Militarismus und der Reaktion in Deutschland gewesen ist".

 

Preußen als Hort der Reaktion - dieser Analyse wird durch die einseitige Betonung anderer Aspekte, die besser in das neukonservative Bild eines tugengeleiteten, sittlichen Staates passen, bis heute widersprochen. Nach wie vor werden von verschiedenen Seiten an Stelle einer deutlichen Abgrenzung immer wieder ganz bewusst Traditionslinien herzustellen versucht, die kritische Punkte ganz bewusst unter den Tisch fallen lassen und sich selektiv auf "rechtstsaatliche Traditionen" oder die vermeintlich starke Gewichtung aufklärerischen Gedankenguts.

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27. Januar 2007 - Ein Nachwort. PDF Drucken

Wir bedanken uns bei allen Mitmenschen, die am Samstag, den 27. Januar 2007 den Weg in die Stadt fanden, um bei der von der "Plattform gegen Rechts" veranstalteten Kundgebung ein Zeichen gegen Neofaschismus zu setzen. Die zahlreichen Teilnehmer_innen der Kundgebung südlich der Lennè- Passage zeigen, dass Frankfurter_innen und Angereiste sich nicht damit abfinden wollten, dass die NPD durch die Stadt zieht.

Jedoch hatten wir uns mehr Beteiligung erhofft, als es darum ging, mehr als Gesicht zu zeigen und die NPD an ihrem Aufmarsch zu hindern. Die von linksalternativen Jugendlichen begonnene Sitzblockade scheiterte auf Grund geringer Beteiligung. Bei einer breiten Unterstützung wäre es möglicherweise gelungen, die Straße zu blockieren und den Demonstrationszug der NPD zu verhindern.

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Bericht: Naziaufmarsch in Frankfurt Oder (31.01.2007) PDF Drucken

Staatsgewalt schützte Naziaufmarsch

Der 27. Januar. Der Tag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz durch die Rote Armee. Die NPD demonstrierte an diesem geschichtsträchtigen Tag. Ein Blockadeversuch scheiterte leider. Um 11 Uhr begann die NPD mit ihrer Kundgebung auf dem Dresdener Platz.

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Endlich die richtigen Schlüsse ziehen... PDF Drucken

Ein Kommentar der ISKRA über den Naziaufmarsch am 27.01.2007 in Frankfurt (Oder)

Nun ist es wieder soweit: Nach mehrjähriger Abstinenz demonstriert die NPD wieder einmal in Frankfurt (Oder) und besucht die selbsternannte Kleiststadt am Grenzfluss mit ihrem nationalen Straßenzug. Monate zuvor entdeckten die "aufrichtigen Demokraten" durch die antisemitische Gedenksteinschändung am 9. November die braune Gefahr. Allen voran schwadroniert nun der Oberbürgermeister der Stadt, Martin Patzelt (CDU), mit Blick auf den 27.1. lauthals von Blockaden.

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Demoaufruf: Der Geschichte verpflichtet - der Befreiung gedenkend! Nazidemo sabotieren! (27.01.2007) PDF Drucken

KICK NAZI SCUM!Aus Protest gegen den CDU-Landesparteitag will die NPD am 27.1.2007 durch Frankfurt (Oder) marschieren. Von einem demokratischen Prozess können wir dabei nicht reden, da das eigentliche antisemitische Anliegen der Neo-Nazis nur unschwer erkennbar ist: Der 27.1. ist der Jahrestag der Befreiung der Gefangenen des Konzentrationslagers Auschwitz, seit 1996 zudem der nationale Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus und seit 2006 sogar von den Vereinten Nationen als solcher anerkannt.

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Presseerklärung: Tag der Demokraten gescheitert! Nazis konnten ungehindert marschieren (21.11.2006) PDF Drucken

Am vergangenen Samstag rief ganz Brandenburg zum „Tag der Demokraten“ in Halbe - und alle Demokraten kamen… Alle 8.000. Nur der erklärte Feind der Demokratie, dem mensch eigentlich die Stadt nicht überlassen wollte, der kam nicht oder beschränkte sich auf unter 50 Menschen.

Die kleine 4.000-Seelen-Stadt Seelow hingegen bekam das volle Maß der Nazi-Mobilisierung ab. Über 1.000 Faschisten zogen in die Stadt im Märkischen Oderland. Genauso viele GegendemonstrantInnen stellten sich ihnen entgegen, aber konnten den Zug zum städtischen Friedhof nicht unterbinden.

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